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Wie ich hochmotiviert in den Tag starte

Hochmotiviert in den Tag – trotz Schnee, Schnupfen und Schneefräse

Das Jahr ist noch jung. Eiskalt ist es auch. Viel Schnee will geschoben werden, die Infrastruktur liegt stellenweise lahm – außer bei Amazon und DHL. Deren Fahrer sind unterwegs, egal wie hoch die Verwehungen stehen.
Der Nachbar hat eine Schneefräse. Ich habe einen Besen, einen Schneeschieber – und eine Erkältung.

Und trotzdem: Ich beginne diesen Tag hochmotiviert.

Denn es gibt dieses Licht. Und saubere Luft. Beides ist klar, kalt, herrlich. Es ist so friedlich, dass man das eigene Atmen hört. Fast. Nur wenn der Nachbar fräst, wird es kurz laut. Nicht einmal die Vögel melden sich. Meine Fußstapfen sind die ersten im Garten. Ich fühle mich privilegiert.

Morgens ist das Licht prima

Übrigens: Morgens ist das Licht am besten.
Ich habe heute auch gleich mit guten Fotos gestartet.

Kann daraus ein Gedicht werden?

Während ich durch den Schnee stapfe, denke ich:
Kann das ein Gedicht sein?

Vielleicht über Stille.
Oder über Anfang.
Oder über dieses seltsame Glück, das entsteht, wenn die Welt pausiert, aber der eigene Kopf loslegt.

Ein Gedicht über Winter als Möglichkeit. Über Kälte, die wach macht. Über Ordnung im Außen und Bewegung im Inneren.

Merry Christmas – Snow Globe In Eve Night – Wish Concept With Snowing And Bokeh Light

Schon viel geschafft – und der Tag hat gerade erst begonnen

Der Morgen war produktiv:

  • eine Fachzeitschrift zum Thema Selfpublishing gelesen
  • die Blumen in die Wohnung geholt, die tapfer auf der verglasten Terrasse durchgehalten haben
  • beim Verzeichnis Lieferbarer Bücher vorbeigeschaut und meine registrierten Bücher auf den neuesten Stand gebracht

Es kommt was

Der Winter wird noch schlimmer, sagen sie.
Stört mich nicht. Ich mache das gern: Vögel füttern, nach dem Rechten sehen, regeln, sortieren.

Und dann wird gekocht.
Im Winter kocht man einfach gern. Weil es warm ist. Und weil es erdet.

Messe, Material und das große Sortieren

Ich freue mich schon auf die Messe in Ludwigsfelde. WortReich.
Dafür brauche ich vielleicht noch Werbematerial. Also: schauen, sichten, ordnen.

Im Winter sortiere ich ständig.
Texte. Gedanken. Zettel. Projekte.
Geht dir das auch so?

Socken, Stimmung und kleine Wahrheiten

Natürlich habe ich auch abgeklappert, ob es allen im Umfeld – nah und fern – gut geht. Manche meiner Facebookfreunde haben keinen Schnee. Kaum vorstellbar heute. Nach Peine würde ich heute nicht fahren wollen. Viel zu viel Schneeverwehungen.

Was mir noch fehlt: dringend warme, passende Socken.
Dann bin ich besonders gut gelaunt.

Wenn sie nicht zusammenpassen, knarze ich kurz.
Aber dann denke ich: warme, trockene Füße – was will man mehr?
Und zack: gute Laune.

Ich bin voll motiviert, meine Blogs zu schreiben – und gleichzeitig meine großen Projekte anzugehen. Das eine nährt das andere.

Der Tag hat begonnen.
Und ich bin bereit.

Fußspuren am Morgen – ein Gedicht

Fußspuren am Morgen

Die Welt hält still,
mein Schritt schreibt Zeit ins leise Weiß.
Noch fragt der Tag nicht nach dem Ziel,
nur, ob ich da bin.

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